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WELT ONLINE - Wirtschaft
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Sparen reicht nicht: Griechen müssen ihr Bildungssystem umkrempeln
Auch wenn es Griechenland gelingen sollte, seinen Haushalt zu sanieren, stehen dem Land harte Herausforderungen bevor. Die wichtigen Wirtschaftsbereiche Tourismus und Schifffahrt müssen neu aufgestellt werden. Aber am schlimmsten steht es um das griechische Bildungssystem.
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Autobauer: Volkswagen will Champion bei der Qualität werden
Auch für VW war 2009 ein schweres Jahr. Zwar verkaufte das Unternehmen mehr Pkw als im Vorjahr, aber der Gewinn ging deutlich zurück. Doch für die Zukunft hat der Konzern große Pläne. Chef Winterkorn will VW bis 2018 zum führenden Autobauer machen – und verzichtet dabei nicht auf einen Seitehieb gegen Toyota.
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Besserung erwartet: Allianz-Gewinn bricht um fast 60 Prozent ein
Die Versicherung hat im vergangenen Jahr in Deutschland Kosten gesenkt und in den Vertrieb investiert. Bisher fällt die Bilanz der Investitionen in den Heimatmarkt jedoch eher mager aus: minus 57 Prozent Nettogewinn im Jahr 2009. Dennoch erwartet der Deutschland-Chef eine Verbesserung für 2010.
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Staatshaushalte: Deutsche Staatsschulden steigen auf Rekordhoch
Die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden haben im vergangenen Jahr 112 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen. Dies hat das Statistische Bundesamt errechnet. Damit steigen die Gesamtschulden der Bundesrepublik auf 1,69 Billionen Euro. Das war der zweitgrößte Schuldenzuwachs seit Bestehen der Bundesrepublik.
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Proteste: Generalstreik legt ganz Griechenland lahm
Im hoch verschuldeten Griechenland haben die Gewerkschaften zum Generalstreik aufgerufen. Das Land ist praktisch lahmgelegt. Die Proteste richten sich gegen die drastischen Sparpläne der Regierung. Betroffen sind vor allem der Flugverkehr und die Eisenbahnen. Der Streik wird zur Machtprobe.
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Notenbanken: EZB-Chef doch offen für Euro-Währungsfonds
Vorsichtige Annäherung im Streitfall um den Europäischen Währungsfonds (EWF). EZB-Präsident Jean-Claude Trichet lehnt den von der EU forcierten Hilfsfonds nicht mehr grundsätzlich ab. Die EWF-Pläne hatten zu einem Streit zwischen Währungshütern und der Politik geführt. Die Währungshüter lehnten die EWF-Idee bislang rundweg ab.
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Nutzfahrzeuge: Chinesen machen Daimler Spitzenplatz streitig
Bei Lkw ist Daimler seit Jahren die Nummer eins. Doch zuletzt hatte die Sparte einen Milliardenverlust verbucht, 2009 stand ein Absatzeinbruch von 45 Prozent. Für Daimler besonders bedrohlich: Hersteller aus Schwellenländern wie China kratzen am Thron – und könnten den deutschen Konzern noch in diesem Jahr überflügeln.
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Medienkonzern: Axel Springer kommt gut durch das Krisenjahr 2009
Der Medienkonzern Axel Springer AG (WELT ONLINE, "Bild") hält die Dividende für seine Aktionäre trotz eines Gewinnrückgangs stabil bei 4,40 Euro. In der heftigsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten hat sich laut Vorstandschef Mathias Döpfner der Ausbau der Onlinegeschäfte ausgezahlt.
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Recycling: Diesen Müll soll die gelbe Tonne künftig schlucken
Die herkömmliche gelbe Tonne hat bald ausgedient. Künftig sollen neben Kunststoffverpackungen sämtliche Plastikarten vom Hausmüll getrennt werden. Auch Metalle, Holz und Elektro-Altgeräte werden dann in die neue Wertstofftonne gegeben. Umweltpolitiker rechnen mit noch mehr Mülltrennern in Deutschland.
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Energiekonzern: Warum E.on für 2009 die Dividende nicht erhöht
E.on-Chef Wulf Bernotat verlässt das Unternehmen in schwierigen Zeiten: Das jahrelange Wachstum des größten deutschen Gas- und Stromkonzerns ist ins Stocken geraten. Sinkende Gaspreise und die Wirtschaftskrise führen laut E.on zu Einbußen beim Umsatz und Gewinn. Das bekommen die Aktionäre zu spüren.
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Umstrittene Nachfolge: Kabinett segnet neuen Bahn-Aufsichtsratschef ab
Die Bundesregierung legt sich auf den Chemiemanager Utz-Hellmuth Felcht als Chefkontrolleur der Deutschen Bahn AG fest. Der frühere Vorstandsvorsitzende gilt als Gefolgsmann von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Nicht allen Politikern in der Schwesterpartei CDU ist das angenehm.
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Sonderabgabe: Union will auch Versicherer zur Kasse bitten
CDU und CSU wollen die Banken wegen der Finanzkrise zur Kasse bitten. Nach WELT-ONLINE-Informationen arbeitet die Union an einer Sonderabgabe, die etwa 30 Milliarden Euro in die Kassen spülen könnte. Anders als zunächst geplant, sollen mit diesem Geld aber nicht die Kosten für die jetzigen Rettungspakete finanziert werden.
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Tankflugzeug-Deal: Frankreich droht den USA mit "Konsequenzen"
Die französische Regierung legt im Streit um den geplatzten Tankflugzeug-Deal nach. Frankreichs Europa-Minister Pierre Lellouche droht den USA mit Konsequenzen. Das Vorgehen sei ein Affront gegen Frankreich und Europa. Auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wird sich in den Fall einschalten.
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Aussenhandel: Ökonomen ratlos wegen starken Export-Rückgangs
Der deutsche Export ist im Januar nicht nur überraschend stark eingebrochen. Er hat auch die Ökonomen erstaunt, die zunächst keine Erklärung für den Rückgang haben. Das Statistische Bundesamt hat für den Januar einen Rückgang des Außenhandels um 6,3 Prozent festgestellt. Erwartet wurde ein Plus von knapp einem Prozent.
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Europa: Währungsfonds ist mit Maastricht vereinbar
Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer hat zusammen mit dem Ökonomen Daniel Gros als erster einen Plan für einen Europäischen Währungsfonds (EWF) vorgelegt. Mayer glaubt, dass für den EWF die Maastricht-Verträge nicht geändert werden müssen und wendet sich gegen die Notenbank-Kritik.
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Schuldenkrise: Fast 50 Prozent der Griechen lehnen Sparkurs ab
Die Bemühungen Griechenlands den Staatsbankrott abzuwenden, stößt auf Widerstand. Nicht einmal die Hälfte der Bürger unterstützt die Sparpläne der Regierung Papandreous. Die Gewerkschaften haben für Donnerstag zu einem erneuten Generalstreik aufgerufen. Analysten befürchten eine Beschleunigung der Rezession.
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Schuldenkrise in Griechenland: Obama unterstützt Schritte gegen Spekulanten
Der griechische Regierungschef Papandreou sagt nach Beratungen mit Barack Obama, dass auch Amerika ihre Unterstützung im Kampf gegen Spekulanten zugesichert habe. US-Präsident Obama begrüßt die europäischen Initiativen . Die Europäische Union soll nun auch die Führungsrolle übernehmen.
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Tankflugzeug-Deal: Bei der Rüstung ist sich jeder selbst der Nächste
Rüstungsaufträge werden niemals nur nach Marktbedingungen vergeben. Industriepolitik und Vertrauen spielen ebenfalls eine große Rolle. Airbus verliert einen Tankflugzeug-Großauftrag im Wert von 35 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten. Das zeigt einmal mehr die Grenzen politischer Freundschaft.
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Oligarchinnen und Co: Das sind die einflussreichsten Frauen Russlands
Als traditionell starkes Rückgrat der Familien gewinnen die russischen Frauen auch in der patriarchalen Öffentlichkeit und männerdominierten Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Besonders die rohstofffernen Sektoren sowie die Finanzabteilungen der Konzerne gelten als Bastionen der Frauen.
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Krisenfeuerwehr: Europäischer Währungsfonds wird zum Zankapfel
Die Pläne für einen Europäischen Währungsfonds sorgen für Zündstoff. Deutschland und Frankreich signalisieren Zustimmung. Die Europäische Zentralbank und die Bundesbank stellen sich gegen den Vorschlag. Bundesbank-Präsident Axel Weber verlangt stattdessen eine strengere Überwachung der Staatshaushalte.
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