Von Marco Dalan und Nikolaus Doll
In Deutschland steht die Automobilindustrie vor einem massiven Verlust von Arbeitsplaetzen. Bis 2013 duerften etwa 240.000 Jobs verloren gehen. Das haben Unternehmensberater von A. T. Kearney errechnet. Auf der anderen Seite sagen die Experten fuer deutsche Industrie grosse Chancen voraus.Martin Winterkorn ist Realist. Die guten Absatzzahlen in
Deutschland, die leichte Erholung auf den Exportmaerkten und die Erfolge des eigenen Unternehmens sind fuer den Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen kein Grund zur Ausgelassenheit. "Das Geschäftsklima in unserer Branche ist und bleibt rau", sagte Winterkorn vor wenigen Tagen bei einem Kongress. Obwohl die Talsohle erreicht zu sein scheint, gilt es in der Industrie als sicher, dass die Krise noch mindestens bis 2010 oder 2011 andauern wird.
Um diese Schwaechephase zu überstehen, werden sich die deutschen Automobilhersteller und ihre Zulieferer wandeln muessen. "Die Karten werden neu gemischt", sagt Götz Klink, Automobilspezialist bei der Unternehmensberatung A.T. Kearney und Mitautor der Studie "Nachhaltige Restrukturierung des Wirtschaftsstandorts Deutschland", die WELT ONLINE exklusiv vorliegt.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. April 2010 15:31


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