Der marode US-Autobauer Chrysler wird ein geordnetes Insolvenzverfahren beantragen. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen mit Verweis auf Insider aus dem Weißen Haus. Grund sollen geplatzte Verhandlungen mit Gläubigern sein - ein Deal mit Fiat ist nun die große Hoffnung.
Hamburg - Wochenlang wurde über die Rettung von Chrysler verhandelt. Der Autokonzern stritt mit der US-Regierung über Sanierungskonzepte, rang vier großen Gläubigerbanken Zugeständnisse zu milliardenschweren Umschuldungen ab, hielt der mächtigen Autogewerkschaft UAW die blanke Kehle hin, sondierte eine Übernahme durch den italienischen Autobauer Fiat.
Am Ende, so scheint es, hat das alles nichts genützt.
Nach übereinstimmenden Berichten aller großen Nachrichtenagenturen wird Amerikas drittgrößter Autokonzern die geordnete Insolvenz beantragen. Den Berichten zufolge ist der Konzern am Ende nun doch an seinen Schulden erstickt. Der Konzern hat enorme Liquiditätsprobleme. Bislang erhielt das Unternehmen vier Milliarden Dollar an Staatshilfen
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. April 2010 15:34


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