Nach dem Erdbeben in Mittelitalien geht die Suche nach Überlebenden weiter. Helfer suchen teils mit bloßen Händen und Eimern in den Überresten eines Wohnheimes nach mehreren vermissten Studenten. Die Opferzahl erhöhte sich unterdessen auf über 179. Etwa 1500 Menschen wurden verletzt, 100.000 sind obdachlos.
Bei der Suche nach den Studenten in einem eingestürzten Wohnheim setzte die Feuerwehr auch Hunde und einen Kran ein. Das Wohnheim gehört zur Universität der Stadt L'Aquila.
An anderen Stellen waren die Retter erfolgreich: So konnten eine 21-jährige Frau und ein 22-jähriger Mann aus den Trümmern eines fünfstöckigen Wohnhauses gezogen werden. Die Arbeiten wurden immer wieder unterbrochen, um mögliche Lebenszeichen aus zerstörten Gebäuden nicht zu überhören.
Nach offiziellen Angaben wurden bei dem Beben 10.000 bis 15.000 Gebäude beschädigt oder zerstört. Nach Worten des Bürgermeisters von L'Aquila, Massimo Cialente, sind etwa 100.000 Menschen ohne Obdach.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. April 2010 15:35


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