Neue Todesfälle und schwerere Krankheitsverläufe seien für die Zukunft nicht auszuschließen. Hacker wertete es als "Warnsignal", dass in Deutschland eine vierfache Mutter ohne Vorerkrankungen an Schweinegrippe gestorben ist. Die übrigen fünf Gestorbenen hatten chronische Leiden. Zuletzt registrierte das RKI Ende Oktober rund 3000 Fälle der Neuen Grippe pro Woche. Die meisten Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner leben in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern.
Mit den spürbar steigenden Krankheitszahlen habe die Schweinegrippe wieder das Niveau der ersten kleine Welle im Juli und August erreicht, sagte Hacker. Der Unterschied sei aber, dass die Oktober-Erkrankungen nicht durch Urlaubsreisen eingeschleppt wurden, sondern die Patienten sich in Deutschland ansteckt hätten. Die Zunahme der Fälle werde wahrscheinlich noch eine Weile anhalten.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. April 2010 15:31



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