Die Krise wird in diesem Jahr wohl eine siebenstellige Zahl von Arbeitsplätzen vernichten. Doch es gibt Berufsgruppen, denen das weitgehend egal sein kann, obwohl sie aus der schlimm getroffenen Industrie kommen. Die schreit nämlich nach qualifizierten Technikern – und der Bedarf wird sogar noch steigen.
Vollbeschäftigung. Das war das Ziel von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, ausgerufen gerade mal vor einem Jahr. Durch die Wirtschaftskrise nun scheint dieses Vorhaben reichlich utopisch. Erst recht, da Experten für die kommenden Monate stetig steigende Arbeitslosenzahlen prognostizieren und es in diesem Jahr angesichts der Krise sogar im März ein Plus bei den Erwerbslosen gab – zum ersten Mal seit 1928. Doch es gibt einen Beruf, der von dieser Entwicklung ausgenommen ist: Ingenieur in einem technischen Beruf. „Auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieure gibt es die Vollbeschäftigung tatsächlich“, sagt Willi Fuchs, der Direktor vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Und das dürfte noch einige Zeit so bleiben. Denn die Techniker sind hierzulande auch jetzt noch Mangelware.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. April 2010 15:35



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