Von Paul Wolff
Zwei Generationen von Wirtschaftsministern waren gestern zu Gast bei Reinhold Beckmann: Karl-Theodor zu Guttenberg (CDU) und Otto Graf Lambsdorff (FDP). Erst schmierten sich der Grandseigneur und der Newcomer ein bisschen Honig um den Bart. Doch dann gab es eine altersweise Schelte für Guttenberg.
Ein bisschen saßen sie da wie Vater und Sohn. Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) und sein amtierendes Gegenstück Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), von Reinhold Beckmann als „geballte Wirtschaftskompetenz“ angekündigt. Vom Altersunterschied passte das Bild jedenfalls.
Als Lambsdorff 1977 sein Amt als Wirtschaftsminister in der Regierung von Bundeskanzler Helmut Schmidts (SPD) übernahm, war Guttenberg gerade einmal sechs Jahre alt. Nun ist er 37 und wird zurzeit als „Shooting-Star“ der Bundespolitik gefeiert. Stilsicher, weltgewandt und elegant – mit Guttenberg, so wird über ihn geschrieben, sei die Globalisierung in der Bundespolitik angekommen.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. April 2010 15:37



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